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Apr

5. Teil der Bestandsaufnahme Bad Honnef: 

Bürgermeister-Kandidat Otto Neuhoff erkundet die Innenstadt

 

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„ Ein guter Tag für Bad Honnef, die gerade eingereichte Bauvoranfrage für das Postgelände an der Bahnhofstraße ist eine gute Nachricht für die Entwicklung der Innenstadt von Bad Honnef. Es wertet das ganze Areal auf und ist immerhin dort das erste größere Projekt seit der Karré-Bebauung am Saynschen Hof / Ecke Linzerstraße, die in den 90er-Jahren konkret wurde!“, so Bürgermeisterkandidat Otto Neuhoff beim fünften und letzten Teil seiner Bestandsaufnahme in den Ortsteilen von Bad Honnef.

 

Begleitet von Vertretern der unterstützenden Parteien FDP, Grünen, Bürgerblock und FWG wechselten wie gewohnt kleinere Haltepunkte immer wieder mit größeren ab, die von Grünen-Chef Burkhard Hoffmeister und FWG-Chef Manfred Rauw präzise vorbereitet waren.

 

Start der Tour war am Postgebäude, wo Manfred Rauw für den kurzfristig erkrankten Architekten Wilfried Pilhatsch, die Planungen für das Postgelände erläuterte. Zentraler Bestandteil soll ein Vollsortimenter mit rund 1200 Quadratmeter Verkaufsfläche sein. Die Verträge seien sehr weit fortgeschritten, betonte Rauw. Weiter sind z.B. eine Bäckerei, eine Apotheke und Arztpraxen vorgesehen. Für die Kunden sind 170 Parkplätze in einer zweigeschossigen Tiefgarage vorgesehen, deren Einfahrt auf der Bahnhofstraße liegt, die Ausfahrt an der Mühlheimer Straße. Aktuell ist die Bauvoranfrage bei der Stadt Bad Honnef eingegangen.

 

Direkt angrenzend auf der anderen Seite des Saynschen Hofes wurde die Notwendigkeit eines Stadtentwicklungskonzepts überdeutlich. Der von vielen als Schandfleck bezeichnete Hinterhof- Charme mit punktueller neuer Bebauung bis zu einer Wellblech- Baracke macht deutlich, wie zusammengewürfelt die Bebauung ist und welche Folgen das für die Attraktivität der Stadt hat. „Hier muß ein neuer Versuch gewagt werden, mit allen Beteiligten eine Lösung zu entwickeln. So hat keiner was davon!“, so Otto Neuhoff bei der Begehung.

 

An der Ecke Kirchstraße/Haupstraße verfällt die ehemalige Pizzeria Calabria, kein schöner Anblick. Dagegen bietet die direkt angrenzende obere Kirchtraße mit ihren kleinen, aber feinen Geschäften ein einzigartiges Einkaufsflair. Gabi Bendels, Inhaber von „Drunter und drüber“ wünschte sich eine bessere Beschilderung, damit mehr Besucher auch diesen Teil der Innenstadt würdigen.

 

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Die zufällige Begegnung mit Hermann Schlagermann vom Kirchenvorstand von St. Johann Baptist ergab die Gelegenheit auch über das Thema „Zukunft des Pfarrheims“ zu sprechen. Hier wird zur Zeit überlegt, dies abzureißen und durch ein neues Gebäude mit anderer Nutzung möglicherweise für Senioren zu ersetzen, was natürlich viele Folgefragen nicht nur städtebaulicher Art aufwerfen würde, z.B. ob und wie die wegfallenden Möglichkeiten für die Jugend kompensiert werden könnten.

 

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Georg Zumsande, Goldschmied und Chef des Centrum e.V.“ machte noch einmal deutlich wie problematisch die derzeitige Parkplatzsituation insbesondere für Kurzzeitparker sei. Er bedauerte, dass eine aus seiner Sicht erfolgversprechende Lösung im Verkehrs-Ausschuß abgelehnt worden sei. Man könne doch zumindest mal einen Betriebsversuch wagen, um zu sehen, ob die Bedenken wirklich valide sein und die erwarteten positiven Effekte eintreten.

 

Abschluß der Tour war in der Lokalredaktion des Generalanzeigers. Leiterin Ute Janßen und Claudia Sülzen berichteten über die Arbeit der Lokalredaktion. Stolz vermeldeten sie, dass der Generalanzeiger im Vergleich zur Konkurrenz in Bad Honnef und Gesamtverbreitungsbereich vergleichsweise stabile und gute Auflagen erzielt. Das wäre auch ein Produkt der bewussten Entscheidung den Lokalteilen mehr Raum zu geben.

 

„Mein Eindruck: Die Innenstadt von Bad Honnef bietet eine gesunde Substanz, die aber dringend weiter entwickelt werden muß, um auf mögliche Entwicklungen wie dem geplanten „Factory Outlet Center“ in Königswinter vorbereitet zu sein. Der Bereich Innenstadt ist ein maßgeblicher Baustein des dringend erforderlichen Stadtentwicklungskonzeptes mit integriertem Handlungsplan, “ so das abschließende Fazit von Otto Neuhoff. „ Die Bauvoranfrage für die Post ist ein gutes Signal.

 

Bad Honnef, 03. April 2014

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