13
Feb

2. Teil der Bestandsaufnahme Bad Honnef

Bürgermeister-Kandidat Otto Neuhoff erkundet Rhöndorf

 

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„Der Dialog soll in Bad Honnef künftig einen neuen Stellenwert bekommen“, so Otto Neuhoff zu Beginn des zweiten Teils seiner „Bestandsaufnahme“ in Rhöndorf am Mittwoch. „Ich bin beeindruckt von der Vitalität in „meinem“ Ortsteil. Die vielen Projekte und Entwicklungen lassen sich an den Baustellen vom Business Park bis zum neuen Feuerwehrgebäude ablesen!“ Begleitet von Vertretern der unterstützenden Parteien FDP, Grünen und FWG wechselten kleinere Haltepunkte immer wieder mit größeren ab, die von Grünen-Chef Burkhard Hoffmeister akribisch vorbereitet war.

 

Start der Tour war am „Vier Jahreszeiten“, wo Geschäftsführerin Monika Reske die Geschäftsphilosophie erläuterte. Sie erklärte auch, warum der geplante Vollsortimenter im Business Park eine existentielle Bedrohung für ihre Filiale in Rhöndorf werden könne. Aber auch, dass sie vergeblich auf der Suche nach einem wesentlich größeren Geschäftslokal sei.

 

Frank Lehner, Vorstand bei TX-Logistik, verdeutlichte die Firmenentwicklung und die Gründe für den Umzug der Firma nach Troisdorf-Spich. Man habe leider trotz Unterstützung der Stadt kein passendes Grundstück in Bad Honnef finden können.

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Im nahegelegenen Business Park führte Patrick Witte für den Investor Armin Müller durch den Business Park und bestätigte, dass man kurz vor dem Abschluss mit einer größeren Lebensmittelkette sei. Im Hinblick auf die Verkehrsthematik erklärte er, dass auch der Investor einen Kreisverkehr der Ampelllösung vorziehen würde. Diese Aussage wurde von den beteiligten Parteienvertretern positiv bewertet. Die Grundstücke für die Wohnbebauung seien nahe zu komplett verkauft, die Pläne für ein Ärztehaus würden jetzt konkreter.

 

 

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Einen Ersatz für den bald wegziehenden Mieter TX-L konnte er noch nicht vermelden. Die Kündigung sei erst kurzfristig erfolgt.

 

Irina Briese zeigte die neue Postfiliale an der Rhöndorferstraße und beschrieb die teilweise schwierige Verkehrssituation auf dem Teilbereich zwischen Kapellchen und neuer Feuerwache. Auch die „künstliche“ Verknappung von Parkplätzen sei ein Problem.

 

Hans-Heribert Krahe erläuterte die Notwendigkeit der neuen Feuerwache in Rhöndorf für die drei Löschfahrzeuge und ein Boot. Immerhin ein Drittel der Einsätze im Stadtgebiet Bad Honnef´s entfielen auf die freiwillige Feuerwehr in Rhöndorf. Es sei immer auch Bedarf für weitere Freiwillige aus Rhöndorf und der näheren Umgebung.

 

Otto Neuhoff informierte sich im Gespräch mit Karl-Heinz Bröhl und Felix Pieper über den Stand der Sicherungsmaßnahmen am Siegfried-Felsen und die Auswirkungen auf den Weinbau, die beide zuversichtlich waren, dass die Sicherungsmaßnahmen rechtzeitig vor dem Beginn der Naturschutzphase durchgeführt sind und so der Weinbau im Siebengebirge tatsächlich gerettet ist.

 

„Mein Eindruck: Rhöndorf ist im Aufbruch, viele Initiativen die den Stadtteil bereichern kommen sichtbar voran. Die Winzer haben die Krise als Chance genutzt. Rhöndorf ist kein verschlafener Ortsteil, sondern wichtiger Bestandteil der Entwicklung von Bad Honnef. “, so das abschließende Fazit von Otto Neuhoff.

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Otto Neuhoff im Dialog:
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